HOFFMANN EITLE Deutsch

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125 Jahre HOFFMANN EITLE

Das 125-jährige Firmenjubiläum von HOFFMANN EITLE ist ein Anlass innezuhalten, auf die Anfänge zurückzublicken und die bewegte Firmenhistorie Revue passieren zu lassen.
Hier finden Sie die Geschichte der Kanzlei, die geprägt ist durch die Begleitung von kleinen und großen Erfindungen und wegweisenden Patenten.

Die Gründungsjahre und die Zeit in Berlin (1892-1945)

Das Gründungsbüro wird 1892 von dem 37-jährigen Bauingenieur Emil Hoffmann in der Wilhelmstr. 52 in Berlin eröffnet.

Es ist eine ideale Zeit, um eine Patentanwaltskanzlei zu gründen: Das Kaiserliche Patentamt wird 1877 in Berlin eröffnet. Erfindervereine, Patentvereine und sogar ein Patentsachbearbeiterverein werden zu dieser Zeit gegründet.

Das Leben wird moderner und das Erfinden gehört zum guten Stil. Ein enormer technischer Aufschwung findet auf vielen Gebieten statt und die Industrie bringt immer mehr Innovationen hervor, wie z.B.

  • das Heilmittel gegen Diphterie,
  • die Röntgenstrahlen,
  • den kabellosen Telegraphen.
125 Jahre HOFFMANN EITLE

Emil Hoffmann wird 1900 als 29. Patentanwalt in die Liste der Patentanwälte eingetragen und wird somit einer der ersten Patentanwälte Deutschlands.

1902 zieht Emil Hoffmann mit seinem neuen Büro in die Lindenstrasse 5, das ganz in die Nähe des neuen Patentgerichts liegt. In diesem Büro wird er die folgenden 42 Jahre arbeiten.

Zu Beginn der Selbständigkeit hat Emil Hoffmann große finanzielle Probleme, so dass er sogar zeitweilig gezwungen ist, Briefmarken aus seiner umfangreichen und wertvollen Briefmarkensammlung zu verkaufen, um sein Büro weiter führen zu können.

Im Januar 1925 tritt Emils Sohn Erich, promovierter Chemiker, in die Kanzlei ein. Zu dieser Zeit hat die Kanzlei bereits Kontakte in den Vereinigten Staaten und betreut große US-Unternehmen, wie die Coca Cola Company, die United Chromium Inc. oder die Intercontinental Service Corp. Daneben bearbeitet die Kanzlei zahlreiche Erfindungen von kleinen und mittelständischen Unternehmen sowie von Privatpersonen.

Das Jahr 1944 bringt die Kanzlei Hoffmann an den Rand des Untergangs.
Der Gründer Emil Hoffmann stirbt 1944 bei einem tragischen Unfall im Alter von 89 Jahren. Ferner werden der Firmensitz und die meisten Dokumente aus den ersten fünfzig Kanzleijahren vernichtet, als das Büro in der Berliner Friedrichstraße durch Brandbomben völlig zerstört wird.

Hoffmann Eitle 2017 - 125Jahre

Der Wiederaufbau der Kanzlei in München (1945-Ende der 60er Jahre)

Aus dem zerstörten Berlin gelangen Erich Hoffmann und sein 12 jähriger Sohn Klaus 1945 in das ebenfalls stark zerstörte München. Vater Erich nimmt in der Privatwohnung in der Widenmeyerstr. 34 den Kanzleibetrieb wieder auf. Zum spärlichen Inventar der Büros gehören ein nur selten beheizter Kohleofen, ein Tisch und ein Stuhl, sowie eine ausrangierte Underwood-Schreibmaschine. Erich Hoffmann gelingt es wieder Kontakte zu alten Mandanten zu knüpfen und so die Kanzlei wieder in Gang zu bringen.

Direkt nach Beendigung des Zweiten Weltkriegs stellte das Patentamt in Berlin seine Tätigkeit ein.
Erich Hoffmann leitet in München ab 1946 die erste Nachkriegs-Patentanwaltskammer und ist auch am Aufbau des Bundespatentamts beteiligt, das 1949 wieder eröffnet wird. Die ersten Räumlichkeiten befinden sich in der Bibliothek des Deutschen Museums in München.

Der Diplomingenieur und späterer Co-Namensgeber der Kanzlei Werner Eitle wird 1960 erster Partner der Kanzlei. Weiterer Partner wird fünf Jahre später der Enkel des Gründers Klaus Hoffmann.

Es wird immer deutlicher, wie ideal der Standort München – ab 1969 nunmehr in den Räumen am Arabellapark im BayWa-Gebäude – für die Patentanwaltskanzlei ist: Nach Ansiedlung des Deutschen Patentamts werden in der bayerischen Hauptstadt auch das Bundespatentgericht (1961) und das Europäische Patentamt (1977) errichtet.

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Die Erfolgsgeschichte (1970er Jahre – 2017)

Bei Einführung des Europäischen Patentübereinkommens ist die Kanzlei HOFFMANN EITLE von Anfang an wichtiger Ansprechpartner und kann das noch junge System erfolgreich mitgestalten: Klaus Hoffmann ist als Generalsekretär der Union Europäischer Vertreter für den Gewerblichen Rechtsschutz (1973-1981) maßgeblich an der Formulierung der gesetzlichen Grundlagen für die Vertretung vor dem Europäischen Patentamt beteiligt.

Klaus Hoffmann treibt zusammen mit Bernd Hansen, der seit 1972 bei HOFFMANN EITLE und einer der führenden Patentanwälte im Fachbereich Chemie ist, bereits in den frühen siebziger Jahre das Geschäft in Japan voran. Wer zu dieser Zeit in Japan von Patentrecht spricht, meint damit HOFFMANN EITLE. Die erfolgreichen Geschäftsbeziehungen zu japanischen Unternehmen stellen eine der wichtigsten Säulen des Erfolgs dar.

In den siebziger Jahren beginnt Bernd Hansen den Aufbau der heute mittlerweile größten Chemie-Abteilung in einer europäischen Patentanwaltskanzlei.

1987 wird das Büro in London eröffnet und unterstreicht die internationale Ausrichtung der Kanzlei. In der Folge werden weitere Kanzleibüros in Deutschland und an internationalen Standorten eröffnet: 2009 in Mailand, 2012 in Hamburg und Düsseldorf und 2013 in Madrid.

Seit 2014 befindet sich der Hauptsitz der Kanzlei im Arabeska-Gebäude, einem modernen Bürokomplex in München-Bogenhausen.

Aktuell betreut HOFFMANN EITLE unsere Mandantschaft mit mehr als 100 Patent­an­wälten (mit europäi­scher und/​oder natio­naler Zulas­sung), Ingenieuren und Natur­wis­sen­schaftlern in der Ausbil­dung zum Patent­an­walt, 18 Rechts­an­wälten und ca. 300 weiteren qualifizierten Mitarbeitern.

Wir nehmen dieses Jubiläum zum Anlass, um uns bei all unseren Mandanten ganz herzlich für die vertrauensvolle und teilweise langjährige Zusammenarbeit zu bedanken. Wir freuen uns noch auf viele weitere erfolgreiche Jahre!